Wenn ich die Erwartungen welche dieser Titel verspricht, erfüllen soll, so ist es absolut nötig, dass Sie diesen Artikel vollständig lesen. Wenn Sie nur versuchen die Passagen diagonal durchzulesen welche Ihnen Erfolge versprechen, so ist der Misserfolg aus meiner und Ihrer Sicht garantiert.
Ein Journalist hat mich einmal gefragt, was er nehmen soll, um beim Firmen-Rennen in 2 Wochen erfolgreich zu sein. Damals habe ich geantwortet: "Im Sport gibt es keinen Königsweg welcher durch Privilegien gepflastert ist. Um nach oben zu kommen, müssen alle die Treppe benutzen und sich Stufe für Stufe an die Spitze Trainieren." Dass es bei denen welche diesen Weg beschreiten unterschiede gibt das wusste ich bereits damals. Aber ich war überzeugt, nur durch Training kann man die Spitze erreichen. Die Medikamente welche zu dieser Zeit für die Leistungssteigerung verwendet wurden sind im Austauerbereich in die folgenden Substanzklassen einzuteilen: - Stimulantien - Narkotika - Anabolika
Weiter waren Blutdoping und Manipulationen der Kontrollen denkbar Bei den Stimulantien sind vor allem die Psychomotorischen Stimulantien und die sympathomimetischen Amine zu nennen. Hauptvertreter dieser Gruppe sind Amphetamin und Derivate bzw. Ephedrin und Analoge welche zu den Phenyläthylaminen gehören. Chemische Zusammensetzung Die Grundstruktur der Sympathikas ist das Phenyläthylamin. Durch Abwandlung des Moleküls in den verschiedenen Regionen lässt sich die Pharmakologische Wirkung spezifisch modifizieren. Der Wegfall der OH- Gruppen am Phenylring führt bei den Weckaminen (Amphetamin) ebenso wie beim (Ephedrin) zu einer verstärkten Wirkung auf das Zentralnervensystem und im Vergleich zu Adrenalin und Noradrenalin zu einer schwächeren Blutdruckwirkung. Im Gegensatz zu Adrenalin und Noradrenalin, die über die Blut-Hirnschranke nicht in das Zentralnervensystem eindringen, gelangen die Weckamine und deren Verwandte leichter in das Gehirn und zwar im wesentlichen dadurch, dass sie weniger oder gar keine OH-Gruppen enthalten.  Noradrenalin Dopamin
Dadurch sind diese Amine fettlöslich und können die Blut-Hirn Schranke leichter passieren. Eine Wertung welches dieser Produkte am geeignetsten ist, kann anhand der fettlöslichkeit (lipophil) abgeschätzt werden. Wirkung: Die psychomotorischen Stimulantien und sympathomimetischen Amine führen zu einer Enthemmung welche psychovegetativ gesteuert wird. Das Ermüdungsgefühl wird gehemmt und eine erhöhte Sinneswachheit stellt sich ein. In wie weit dieser Zustand die koordinativen Bewegungsabläufe positiv beeinflusst, hängt von der Dosierung und der Körpertemperatur/Umgebungstemperatur ab. Weiter ist der Zustand des Nervensystems entscheidend ob eine Wirkung Positiv oder Negativ ist. Ein ausgeruhtes Nervensystem wird negativ beeinflusst, während ein ermüdetes Nervensystem positiv beeinflusst wird. Diese Aussage lässt vermuten, dass die effektive Wirkung im Spitzenleistungsbereich gering sind. Da absolute Spitzenleistungen eher mit ausgeruhtem Nervensystem erreicht werden. Die weiteren Wirkungen sind Selbstvertrauen positive Stimmungslage bis hin zur Euphorie. Die pharmakologische Aktivitätssteigerung mittels Stimulantien unterscheidet sich wesentlich von einer Aktivitätssteigerung bei einer physiologischen Erregung. Die pharmakologische Erregung verursacht eine Aktivitätssteigerung bei der die Vigilanzschwankungen weitgehend aufgehoben sind. Dadurch kann theoretisch die Aktivität wegen der Hemmwirkung der Ermüdungsmechanismen bis zum Zusammenbruch der Energieversorgung aufrecht erhalten bleiben. Um Diese Wirkung positiv an Wettkämpfen zu nutzen sind exakte Timingaufgaben bei der Applikation zu lösen. Gut getimte Applikationen führen sicher zum Tod, da die autonom geschützten Reserven voll aufgebraucht Werden können. (Keul 1970) Weniger gut getimte oder falsch dosierte Applikationen führen zu einer sicheren Leistungseinbusse, weil die Effizienz der Energieverwertung durch die beschriebene Hemmwirkung ebenfalls ausgeschaltet wurden und vor allem im Ausdauerbereich zu Leistungseinbussen führen.
Die Gruppe der Narkotika und Analgetika Grundsätzlich sind alle stark wirkenden Narkotika und Analgetika Verschreibungspflichtig oder fallen unter das Drogengesetz. Der Haupteffekt der Narkotika (Betäubungsmittel) besteht in einer Schmerzhemmung und Schmerzbeseitigung. Ihr Angriffspunkt liegt im Zentralnervensystem. Neben dieser zentralnervös bedingten Hemmung der Schmerzempfindung lösen sie eine Veränderung der Stimmungslage aus. Für den Sportler sind die psychischen Beruhigung oder die euphorische Wirkung dieser Produkte interessant. Ebenfalls ein Anwendungsgrund können Verletzungen welche mit den schmerzstillenden Mittel vom Körper ignoriert werden können häufige Einsatzgebiete dieser Stoffgruppe. Zu diesen Produkten ist zu bemerken, dass eine grosse Suchtgefahr besteht. Das Ausgangsprodukt für Morphin und seine Derivate ist Opium. Heroin und Codein sind halbsynthetische Morphinderivate.
Die Gruppe der Anabolika Diese Gruppe besteht aus den Steroidhormonen welche zu den Sexualhormonen (Androgene) gehören. Die Dpingmittel sind vorwiegend körpereigene Hormone, welche sowohl einen androgenen Effekt (Entwicklung der männlichen Charakteristiken) wie auch einen anabolen Effekt (Muskel aufbauender) haben. Dazu muss aber ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass Anabolika nur unter gleichzeitigen Trainingsreizen und durch das Vorhandensein der notwendigen Aminosäuren einen Aufbau des Muskelgewebes beschleunigt. Die wichtigsten Stoffarten in dieser Gruppe sind Testosteron, Nandrolon und Stanozolol. 
Nandrolon Eine Dopingmassname kann man nicht in Stoffgruppen einteilen. es sind Manipulationen mit gentechnisch veränderten Zellen. Darunter kann man sicher das EPO und die Wachstumshormone einteilen. Diese art Manipulation wird auch mit Hilfe körperähnlicher Hormone erzeugt. Hormone sind Botenstoffe welche Anpassungsmechanismen im Körper steuern. Hormone sind Peptide oder Proteine. EPO als Beispiel, ist eher ein Protein als ein Peptid. Der Unterschied wird bei 130 Aminosäueranteilen gemacht. EPO besitzt 165 Aminosäuren. Die EPO Wirkungsmechanismen EPO steigert nicht das Blutvolumen und auch nicht das Plasmenvolumen. Diese wichtigen Voraussetzungen für den Ausdauersportler können nur durch Ausdauertraining vermehrt werden. Das Blutvolumen beträgt beim Sportler ca. 7% des Körpergewichtes. Ein grösseres Blutvolumen bedeutet eine höhere Sauerstoffaufnahmefähigkeit und dadurch automatisch eine höhere Ausdauerleistungsfähigkeit. Die Niere besitzt einen Sauerstoffsensor. Wird der Niere zu wenig Sauerstoff O2 zugeführt so produziert sie EPO welches wiederum die Produktion von roten Blutkörperchen anregt. Als Alternative zu EPO Doping galt früher das Höhentraining. Dies hat aber bedingt durch die Nachteile heute im Spitzenbereich ausgedient. Durch Höhentraining fällt das Blutplasmenvolumen, das Blut wird praktisch eingedickt. Das Blutvolumen bleibt gleich. Das Eretozytenvolumen nimmt zu. Dies hat zur Folge, dass zwar die Sauerstoffaufnahmefähigkeit zu nimmt, aber die Trainierbarkeit der Muskulatur vermindert wird. Bis auf einer Höhe von 1600 M.ü.M. ist der Effekt des Höhentrainings äusserst gering. Heute wird versucht durch Sauerstoffentzug während den Ruhephasen die Sauerstoffaufnahmefähigkeit zu verbessern. Die Traininsbedingungen auf Meereshöhe verbessert den gesamten Trainingseffekt. Die ersten 3 Tage eines solchen Trainings, oder eines Höhentrainings haben einen Initialen Anstieg des Eretozytenvolumens zur Folge, danach tritt eine Stagnation auf.
Welche Mittel sind nun konkret zu empfehlen und wie werden sie eingesetzt? Wie wir bei den Stimulantien bereits erwähnt haben sind diese Mittel an ehesten geeignet um erfolgsversprechend eingesetzt zu werden. den grössten Erfolg dürfte demnach unser Jurnalist haben, weil er vermutlich schlecht trainiert ist. Bei den Spitzenathleten sind vermutlich Leistungseinbusen durch Stimulantien zu erwarten. Wenn es also darum gehen soll vorne mitzumischen ist jede Art von Stimulantien nicht empfehlenswert. Mit der Gruppe der Narkotika sind auch keine Blumen zu gewinnen, da damit garantiert keine Leistungssteigerung im bereich der Dauerleistungssportler erzielt werden. Bei den anabolen Stereoiden sind wieder Leistungssteigerungen zu erwarten, aber wenn ein erhöhter Testosteronspiegel die einzige Voraussetzung für den Muskelaufbau ist, wieso haben dann Frauen bei extremen Ausdauerleistungen fast die gleichen Chancen wie die Männer? Im bereich der Proteinsyntese ist die Sache noch ziemlich kompliziert. Um Protein zu syntetisieren braucht es Ribosomen, m-RHS, t-RNS, Aminosäuren, Enzyme, ATP, ein ATP regenerierendes System, Magnesium-ionen und GTP. Sie sehen von Hormonen ist hier nicht die rede. Welche Grundvoraussetzungen im Körper aber sicher vorhanden sein müssen um einen optimalen Muskelaufbau zu garantieren ist der anabole (Muskelaufbauende) Zustand. Dieser Zustand ist aber wesentlich mehr von anderen Faktoren abhängig als von Stereoiden. Kommen wir zu den modernen Mittel wie EPO und HGH usw. Mit diesen Mitteln sind in der Vergangenheit sicher Leistungssteigerungen erzielt worden. man könnte also annehmen diese Mittel sind zum Dopen geeignet. Ich will hier aber Seriöserweise keine Dosierungen angeben, da die Manipulation in Körpersystemen stattfindet, welche selbst in der modernsten Forschung noch tief in den Kinderschuhen steckt. Jeder Mediziner operiert in diesem Bereich mit dem Zufall und kann bei weitem nicht vorhersagen was er überhaupt macht. Was aber mit Sicherheit gesagt werden kann ist, ein Einsatz dieser gentechnisch veränderten Mittel reduziert die Lebenserwartung um ca. 20 Jahre. Diese Behauptung von mir ist damit begründet, dass nicht nur gezielte Muskeln zum Wachstum angeregt werden, sondern leider auch Zellen welche nicht nur gutartig sind. Wir sehen, Doping ist nicht die richtige Substanz zu kennen und einzunehmen, sonder richtig zu manipulieren. Manipulation bedeutet aber auch eine unethisches Verhalten, den Gegner durch unerlaubte Mittel zu besiegen. In diesem Sinne empfehle ich den Sportler welcher wirklich Dopen wollen anstelle seines Körpers zu ruinieren doch eine Abkürzung der Strecke zu suchen. Die gleiche Schwierigkeit eine Abkürzung beim 100m Lauf zu finden ist das richtige Mittel zu definieren welches wirkliche Leistungssteigerung bewirkt. Leider glauben diese Tatsache die wenigsten Leute und aus diesem Grund ist das Thema Doping und die Aussicht auf ergaunerten Erfolg auch so viel Aufmerksamkeit wert um bis hierher zu lesen. Ich persönlich bin davon überzeugt, die grossen Erfolge sind ohne Doping möglich. Diejenigen welche solche Erfolge erzielt habe können mir recht geben, aber diejenigen welche nur wenige oder gar keine Erfolge feiern konnten glauben mir nur schwer. Leider kann in einem Wettkampf mit 100 Teilnehmer nur einer Gewinnen, und so ist es ganz natürlich dass meine Aussage durch weniger als 1% der Sportler bestätigt werden kann. Wenn sie glauben mit diesem Titel habe ich bei Ihnen falsche Hoffnungen hervorgerufen, oder sogar dazu motiviert, etwas verbotenes zu machen liegen Sie falsch. Der Titel wurde zwar dazu missbraucht um Erwartungen zu suggerieren, die Hoffnungen und die Bereitschaft etwas verbotenes zu tun, im dem Sie diesen Artikel gelesen haben, kam aber sicher von Ihrer Seite. Ich habe es nur ausgenutzt Ihre Hoffnung zur Aufklärung zu missbrauchen. Dafür möchte ich mich entschuldigen. Der richtige Titel dieses Artikels müsste lauten "Erklärungen warum Doping im Sport nichts bringt" Aber mal ehrlich, Hätten Sie einen solchen Artikel gesucht? oder gar gelesen? |